Einladung Studien-Teilnahme CLEAR
Wir möchten euch über eine aktuelle Forschungsstudie informieren, an der unter anderem die Universität Bern beteiligt ist. Die Studie untersucht mittels drei verschiednen Studien die gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang mit COVID-19 – sowohl nach einer Infektion als auch nach einer COVID-19-Impfung.
Wichtig ist uns zu betonen, dass unser Verein in Bezug auf die COVID-19-Impfung eine neutrale Haltung einnimmt. Die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema ist umfangreich und umfasst Studien, die den Nutzen der Impfungen – insbesondere beim Schutz vor schweren Krankheitsverläufen – belegen, ebenso wie Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen oder langfristigen Beschwerden.
Die hier vorgestellte Studie ist Teil dieser wissenschaftlichen Aufarbeitung. Ziel ist es, mögliche Ursachen und Mechanismen von anhaltenden Beschwerden besser zu verstehen und damit langfristig zur Verbesserung von Diagnostik und Behandlung beizutragen.
Die Teilnahme an der Online-Befragung steht Personen offen, die nach einer COVID-19-Infektion oder nach einer COVID-19-Impfung gesundheitliche Beschwerden entwickelt haben. Die erhobenen Daten werden wissenschaftlich ausgewertet und anonymisiert verarbeitet.
Mit der Weiterleitung dieser Informationen möchten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich über laufende Forschung zu informieren und – falls zutreffend – freiwillig daran teilzunehmen.
Die Details zur Studien-Teilnahme CLEAR
Die Studie CLEAR untersucht biologische Prozesse, die mit langanhaltenden Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung oder einer COVID-19-Infektion in Zusammenhang stehen könnten. Die Ergebnisse sollen langfristig dazu beitragen, Diagnostik und Behandlung zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil der Studie ist PROGRESS, eine Online-Befragung zu Symptomen, Krankheitsverlauf und Therapieerfahrungen, die auf etablierten wissenschaftlichen Erhebungsinstrumenten basiert. Erfasst werden unter anderem Belastungsintoleranz, Erschöpfung, kognitive Beschwerden, Schmerzen sowie
Veränderungen der Lebensqualität. Zudem werden Therapie- und Medikamentenerfahrungen systematisch dokumentiert. Die Befragung wird dreimal innerhalb von acht Monaten durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre.
Der PROGRESS-Fragebogen dient zugleich als Screening-Grundlage für eine mögliche Teilnahme an den weiterführenden Studienteilen ENDOCLOT und REAL, die auf insgesamt 40 Probandinnen und Probanden begrenzt sind. Bei ENDOCLOT werden Blutproben auf Hinweise zu gestörter Blutgerinnung, Mikrogerinnseln sowie auf Veränderungen der Gefässfunktion untersucht. Dabei stehen insbesondere die Funktion der Blutplättchen und mögliche Anzeichen einer endothelialen Dysfunktion im Mittelpunkt. Bei REAL werden ergänzend spezielle Laboranalysen durchgeführt, um Entzündungsprozesse und immunologische Botenstoffe im Blut zu untersuchen. Ziel ist es, mögliche Zusammenhänge zwischen Laborwerten und den berichteten Beschwerden besser zu verstehen. Für ENDOCLOT und REAL ist eine Covid-19-Impfung ein Einschlusskriterium. Diese beiden Teilstudien werden nur einmal durchgeführt.
Den Link zur Online-Befragung PROGRESS findet sich hier.
https://www.spw.unibe.ch/clear/progress/
Weitere Informationen zu Clear und den Teilstudien
https://www.spw.unibe.ch/clear/progress/docs
Teilnahmeschluss für die Online-Befragung PROGRESS ist der 4. April 2026.
Nach dem Anklicken des Links generiert ihr zunächst euren persönlichen Code und beantwortet eine Kontrollfrage, bitte notiert euch beides für die Wiederholung der Umfrage und für die Teilnahme an ENDOCLOT/REAL. Nach Ablauf der 3-stündigen Bedenkfrist bestätigt ihr die elektronische Einwilligung; anschliessend startet der Fragebogen. Wichtig: Ihr könnt den Fragebogen unterbrechen, müsst ihn jedoch mit demselben Gerät und Internetbrowser fortsetzen.
Die Studie wird vom Verein Post-Vakzin-Syndrom Schweiz (PVS) finanziert und wurde von der Kantonalen Ethikkommission Bern genehmigt. Die wissenschaftliche Auswertung liegt in der Verantwortung des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bern. Die Studie erlaubt keine Aussagen zur Häufigkeit (Prävalenz) von PVS oder zu einem allgemeinen Risiko impfbedingter Nebenwirkungen in der Bevölkerung.